Klarheit und Lebensfreude

Omas Hausmittel

Borax

Borax ist ein Universalmittel fĂŒr die Gesundheitspflege und sollte in keinem Haushalt fehlen (auch, wenn es seit 2010 in der EU nur noch schwer zu bekommen ist).
Eine Prise Borax in 1 Glas Milch macht sie leicht verdaulich. Kleinkindern und SĂ€uglingen sollte man keine Kuhmilch geben, da sie zu schwer verdaulich ist. VerdĂŒnnt man aber die Milch mit etwas Wasser und fĂŒgt eine Prise Borax und einen Esslöffel Rohrzucker (pro Liter) hinzu, ist diese Milch auch fĂŒr SĂ€uglinge geeignet.
Manche Leute rĂ€uspern sich bestĂ€ndig und ihre Umgebung hĂ€lt das fĂŒr eine schlechte Angewohnheit. Die Ursache aber sind Kleinstlebewesen, die sich im Kehlkopfbereich angesiedelt haben und sogar zu Krebs fĂŒhren können, wenn man nicht vorbeugt. Abhilfe schafft man mittels Borax, das man morgens als erstes und abends als letztes in die Nase hoch-schnupft und entleert das Wasser, das sich im Munde sammelt. Außerdem betupft man mehrmals tĂ€glich den Gaumen mit Borax, indem man den angefeuchteten Daumen in Borax drĂŒckt und dann gegen den Gaumen setzt. Dann schließt man den Mund, damit sich alles auflöst, was nach 5 Minuten geschehen ist, und entleert den Mund. Den Fremdorganismen in Hals und Rachen wird durch das Borax die Lebensgrundlage entzogen.
Auch gegen ErkĂ€ltung wirkt Borax neben den anderen Maßnahmen ausgezeichnet. Wer sehr zu ErkĂ€ltungen neigt, kann die Empfindlichkeit dazu aber nicht ausrĂ€umen, auch wenn der augenblickliche Zustand sich merklich bessert. Man nehme dann die Borax-Behandlung fĂŒr einige Wochen tĂ€glich vor, besonders wenn die Empfindlichkeit chronisch ist. Mit der Zeit gewöhnt sich die Natur wieder daran, die SchleimhĂ€ute anzuziehen und wieder zu entspannen, so dass durch die Borax-Behandlung chronische Schlund-, Hals-, Magen- und SchleimhautentzĂŒndungen verschwinden. Außerdem wirkt die Behandlung vorbeugend gegen Augen- und Ohrenleiden des Alters.
Als Badezusatz ist Borax ein vorzĂŒgliches Mittel zur Vorbeugung. Wenn man sich unwohl fĂŒhlt oder aufgrund von ErschöpfungszustĂ€nden irgend- eine Krankheit sich anzubahnen droht, nimmt man ein heißes Borax-Bad. Es soll kurz und heiß sein. Man nimmt dazu reichlich Borax (2 bis 3 Tassen) ins möglichst heiße Badewasser und lĂ€sst wĂ€hrend des Badens heißes Wasser weiter zulaufen, bis man zu schwitzen beginnt. Das erreicht man schon nach lĂ€ngstens 15 Minuten. Darauf geht man sogleich zu Bett, ohne sich abzutrocknen, nur in einen Bademantel gehĂŒllt, und sorgt dafĂŒr, dass man noch ordentlich weiter schwitzt, unterstĂŒtzt durch LindenblĂŒtentee oder Jaboranditee. Nach einiger Zeit muss man dann das durchgeschwitzte Nacht- und Bettzeug wechseln.


Petrolatum

Petrolatum ist gereinigtes, dickflĂŒssiges Paraffinöl, also ein Mineralöl, das sich durch Reinheit und unbegrenzte Haltbarkeit auszeichnet, leicht in die Haut eindringt und SĂ€uren ausscheidet. Es ist geruchlos und ebenso zweckdienlich wie die kostbarsten Öle der alten Völker.
(Es darf nur hochgereinigtes Petrolatum verwendet werden, das keine krebserregenden, aromatischen Kohlenwasserstoffe enthÀlt!)

Bei Darmleiden, Verstopfung, HĂ€morrhoiden nimmt man abends vor dem Schlafengehen 2 EL Petrolatum ein und gibt nach den DarmbĂ€dern 2 EL Öl mit Hilfe einer Ölspritze in den Darm.

Zur Fußpflege nimmt man heiße oder WechselfußbĂ€der, reibt die FĂŒĂŸe, die Zehen und besonders die Haut zwischen den Zehen, knetet die FĂŒĂŸe mit beiden HĂ€nden und reibt sie mit Petrolatum ein. Auf harte oder spröde Stellen bindet man ĂŒber Nacht ölgetrĂ€nkte Leinwand oder Seide und in hartnĂ€ckigen FĂ€llen abwechselnd auch Zwiebel- und Zitronenscheiben.

Zur Haarpflege reibt man bei trockenem und sprödem Haar die Kopfhaut mehrere Tage hintereinander mit Petrolatum ein und wĂ€scht sie dann erst einige Stunden spĂ€ter grĂŒndlich, damit die Kopfhaut gut durchblutet wird. Bei zu fettigem Haar wĂ€scht man öfter und ölt seltener.

Zur Hautpflege nach heißen Waschungen und VollbĂ€dern reibt man Petrolatum mit den Handballen unter kreisenden Bewegungen in die Haut ein. AllmĂ€hlich verschwinden spröde, rissige, zu schwach belebte und faltige Stellen. Graue Gesichtsfarbe wird nach und nach rosig, besonders wenn man die Verdauung in Ordnung hĂ€lt. Bei SĂ€urevergiftung reibt man den ganzen Körper drei- bis viermal wöchentlich mit Petrolatum ein; ein Zusatz von Salz erhöht die Wirkung.

NATÜRLICHE DARMPFLEGE MIT PETROLATUM
Petrolatum ist ein wunderwirkendes Naturmittel und wirkt bei allen Arten von Darm leiden wie Verstopfung (auch chronischer), Darmfieber, Magen- und DarmentzĂŒndungen und -geschwĂŒren etc.
Es ölt den ganzen Verdauungstrakt ein, ohne jedoch vom Blut oder der Lymphe aufgenommen zu werden oder in den Stoffwechselkreislauf zu gelangen. Dabei löst es auch alte Verkrustungen und Kotreste, die sich in den Darmzotten und -falten abgelagert haben. Da es völlig neutral ist, entstehen keine schĂ€dlichen Darmreaktionen oder UnvertrĂ€glichkeiten, sondern ĂŒberschĂŒssige SĂ€uren, Giftstoffe und Schwermetalle (z. B. Amalgam) werden gelöst, gebunden und können so leicht ausgeschieden werden.

Das Petrolatum ölt den Verdauungstrakt ein und ist daher eines der besten Mittel bei chronischer Verstopfung, aber auch bei Durchfall und Darminfektionen aller Art, besonders auch bei HĂ€morrhoiden u. a. Durch seine desinfizierende Wirkung heilen Magen- und DarmentzĂŒndungen und -geschwĂŒre. Das Petrolatum erreicht, ohne chemisch verĂ€ndert zu werden, den Blind- und Mastdarm und verhindert dort, dass DarmfĂ€ule, EntzĂŒndungen und Reizungen entstehen.

ANWENDUNG
Abends vor dem Schlafengehen 1 bis 2 EL einnehmen. (In besonders hartnĂ€ckigen FĂ€llen von Verstopfung auch mehr). Hinterher trinkt man 1 bis 2 Glas heißes, möglichst destilliertes Wasser, dem man noch 3 Tropfen echt australisches Eukalyptusöl beifĂŒgen kann. Die Kombination mit Eukalyptusöl ist besonders wirksam gegen EntzĂŒndungen und Darmschmarotzer.
Nach einem Darmbad gibt man mit einer Spritze 2 EL Öl in den Darm.
Aus Mazdaznan Haus- und Pflegemittel
Sehr gute QualitÀt von Petrolatum erhÀltst Du bei:
www.trautwein-naturwaren.de in Karlsruhe


Universaldesinfektionsmittel

Echtes australisches Eukalyptusöl


ist ein Universaldesinfektionsmittel von hervorragender Wirkung. Die beschriebenen Wirkungen sind aber weder mit dem portugiesischen noch mit dem kalifornischen Eukalyptusöl zu erzielen, sondern nur mit dem echten sĂŒdaustralischen, das ĂŒber 80 % Eukalyptol und weitere Ă€therische Substanzen enthĂ€lt.

Gegen Ansteckungskrankheiten und EntzĂŒndung der Verdauungsorgane macht man eine Eukalyptusölkur. Dazu nimmt man das Eukalyptusöl morgens und abends oder bis zu fĂŒnfmal tĂ€glich auf Zucker oder in heißem Wasser, und zwar am ersten Tag 3 Tropfen, dann tĂ€glich 1 Tropfen mehr bis 7 Tropfen und darauf wieder 1 Tropfen weniger, so dass man am 9. Tag wieder bei 3 Tropfen angelangt ist. Dieser 9-tĂ€gige Zyklus kann bei Bedarf ein 2. und 3. Mal wiederholt werden.

Innerlich zur Reinigung der Verdauungswege bei Magen-, Darm-, Nerven- und Lungenleiden, Fieber, Husten, Kopfschmerzen, Blutkrankheiten, Skrofulose, Malaria, Influenza, Heufieber und Verschleimung nimmt man mehrmals tĂ€glich 2 bis 3 Tropfen Eukalyptusöl auf Zucker oder in etwas heißem Wasser. Echtes australisches Eukalyptusöl ist ein Universaldesinfektionsmittel von hervorragender Wirkung. Die beschriebenen Wirkungen sind aber weder mit dem portugiesischen noch mit dem kalifornischen Eukalyptusöl zu erzielen, sondern nur mit dem echten sĂŒdaustralischen, das ĂŒber 80 % Eukalyptol und weitere Ă€therische Substanzen enthĂ€lt.
Gegen Ansteckungskrankheiten und EntzĂŒndung der Verdauungsorgane macht man eine Eukalyptusölkur. Dazu nimmt man das Eukalyptusöl morgens und abends oder bis zu fĂŒnfmal tĂ€glich auf Zucker oder in heißem Wasser, und zwar am ersten Tag 3 Tropfen, dann tĂ€glich 1 Tropfen mehr bis 7 Tropfen und darauf wieder 1 Tropfen weniger, so dass man am 9. Tag wieder bei 3 Tropfen angelangt ist. Dieser 9-tĂ€gige Zyklus kann bei Bedarf ein 2. und 3. Mal wiederholt werden.

Bei Lungen-, Luftröhren-, Nasen- und Halskatarrh gibt man 10 Tropfen Eukalyptusöl in ein GefĂ€ĂŸ mit kochendem Wasser und atmet die DĂ€mpfe durch einen darĂŒber gestĂŒlpten Trichter ein. Außerdem nimmt man mehrmals tĂ€glich 2 bis 3 Tropfen auf 1 StĂŒck Zucker oder in 1 Glas heißem Wasser ein, um die Verdauungswege zu reinigen.

Zur Mund- und Zahnpflege verwendet man eine Mischung aus Salz und Natron (z. B. SANA), das man trocken in den Mund nimmt und einspeichelt. Das wirkt sogar gegen ZahnfĂ€ule und Wucherungen der Nase. Hinterher gibt man einige Tropfen Eukalyptusöl in 1 Glas heißes Wasser und desinfiziert damit die ZĂ€hne und die Mund-, Rachen- und Nasenhöhle.

Bei Zahnschmerzen spĂŒlt man den Mund mit heißem Wasser und einigen Tropfen Eukalyptusöl, steckt unter UmstĂ€nden etwas Watte mit 1 Tropfen Eukalyptusöl in den hohlen Zahn und macht heiße AufschlĂ€ge auf die schmerzende Seite. Treten gleichzeitig Hitze- oder Blutwallungen nach dem Kopf ein, dann macht man sehr heiße FußbĂ€der mit 1 Teelöffel Eukalyptusölzusatz, bis die FĂŒĂŸe rot sind.

Bei Kopfschmerzen und MigrÀne reibt man Stirn, Nacken und SchlÀfen mit einigen Tropfen Eukalyptusöl ein, zieht den Geruch tief in die Nase ein und trinkt 4 bis 6 Tropfen
in 1 Glas heißem Wasser. Sind außerdem die FĂŒĂŸe kalt, dann nimmt man ein heißes Fußbad mit 1 Teelöffel Eukalyptusöl oder ein Wechselfußbad, indem man die FĂŒĂŸe abwechselnd fĂŒr 3 Minuten in heißes Wasser mit Eukalyptusöl und fĂŒr 1 Minute in kaltes Wasser stellt.
Um Ă€ußerlich einzelne Nerven- oder Muskelgruppen, schmerzende Stellen oder kranke Körperteile anzuregen, macht man zunĂ€chst heiße AufschlĂ€ge oder Waschungen fĂŒr 10 bis 20 Minuten und reibt dann Eukalyptusöl ein. Raue oder spröde Haut behandelt man so, ehe sich Schmerzen einstellen; die Haut wird dadurch samtweich und arbeitet gut. Um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden, kann das Eukalyptusöl z. B. mit etwas Mandelöl gemischt werden.

Als Badezusatz nach erschöpfender oder anstrengender Berufsarbeit erfrischt das Eukalyptusöl und belebt die Organe. Ein Esslöffel auf ein Vollbad genĂŒgt.

Zur Desinfektion von Wohn- und SchlafrÀumen zerstÀubt man 1 Esslöffel Eukalyptusöl, die Wirkung hÀlt mehrere Stunden an. Im Sommer und in trockenen RÀumen zerstÀubt man Wasser mit einem Zusatz von Eukalyptusöl.

Zur Fußpflege, besonders gegen Fußschweiß, Fußgeruch, Fußpilz, nimmt man heiße FußbĂ€der mit etwas Eukalyptusöl, trocknet die FĂŒĂŸe, reibt sie, besonders auch zwischen den Zehen, mit Eukalyptusöl ein und streckt und zieht die Zehen einzeln. Trocknet die Haut zu stark aus, dann gibt man z.B. etwas Mandelöl, dazu. Um die FĂŒĂŸe legt man zunĂ€chst seidene TĂŒcher und zieht dann erst die StrĂŒmpfe darĂŒber.

Gegen Gicht, Rheumatismus, HĂŒft- und RĂŒckenschmerzen nimmt man heiße Voll- und TeilbĂ€der mit Eukalyptusöl, macht tĂ€glich heiße AufschlĂ€ge und reibt die leidenden Stellen öfter mit Eukalyptusöl ein. Gleichzeitig nimmt man dreimal tĂ€glich 3 bis 4 Tropfen innerlich auf Zucker oder in heißem Wasser. -In der ErnĂ€hrung hĂ€lt man sich an ausscheidende Speisen.

Gegen Anschwellungen aller Art nimmt man wöchentlich 1 bis 2 heiße VollbĂ€der mit einem Esslöffel Eukalyptusöl. Abends atmet man den Dampf von heißem Wasser ein, dem man Eukalyptusöl zugesetzt hatte. Die geschwollenen Stellen selbst wĂ€scht man mehrmals tĂ€glich mit heißem Eukalyptuswasser ab und reibt sie danach mit Eukalyptusöl ein.

Zur Haarpflege reibt man von Zeit zu Zeit mehrere Tage hintereinander morgens und abends einige Tropfen Eukalyptusöl in die Kopfhaut ein und wĂ€scht dann die Haare mehrere Tage heiß mit reichlich Eukalyptusseife oder einer reinen Pflanzenölseife unter Zugabe von einigen Tropfen Eukalyptusöl. Das Haar trocknet man mit einem Fön oder in einem warmen Luftstrom unter wiederholtem AuskĂ€mmen. Es wird dann weich und glĂ€nzend und krĂ€uselt sich leicht.

Verschmutzte oder schwer heilende Wunden, GeschwĂŒre oder eiternde Stellen betupft man mehrmals tĂ€glich mit Eukalyptusöl. Gleichzeitig nimmt man mehrmals tĂ€glich 2 bis 3 Tropfen Eukalyptusöl auf ein StĂŒck Zucker zur inneren Reinigung.

Insektenstiche reibt man mehrmals mit 2 bis 3 Tropfen Eukalyptusöl ein und nimmt auch zur Vorbeugung einige Tropfen zur Einreibung.

Zecken werden mehrmals mit einigen Tropfen Eukalyptusöl betrÀufelt und fallen so von allein ab.

Beschreibung aus Mazdaznan Haus- und Pflegemittel
Echtes australisches Eukalyptusöl zu beziehen bei
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Die Natron-Kur und mehr

In allen FĂ€llen von VersĂ€uerung (der Ursache von ĂŒber 90 % aller Krankheiten) und SĂ€urevergiftung wie Rheumatismus, Neuritis, Gicht, Diabetes und allen Formen der Zuckerkrankheit bedarf es zur Heilung einer einheitlichen Grundbehandlung in Gestalt der Natronkur mit doppeltkohlensaurem Natron.
Empfehlenswert ist es, das natĂŒrliche, echt amerikanische Natron statt eines chemisch hergestellten zu verwenden.
Man trinkt tĂ€glich morgens nĂŒchtern 1 Glas heißes Wasser mit einem gehĂ€uften TL Natron so heiß und so schnell wie möglich (Natron in ca. 2 EL kaltem Wasser anrĂŒhren, dann heißes Wasser aufgießen). 10 Minuten spĂ€ter trinkt man 1 Glas kaltes, möglichst destilliertes Wasser, dem man 10-12 Tropfen Zitronensaft oder 1 TL frischen Traubensaft beigefĂŒgt hat. Es wirkt
wie eine starke Potenz und begĂŒnstigt die Ausscheidung der SĂ€uren. Danach mind. 45-60 Minuten nicht essen!
Wer sehr stark versĂ€uert ist, wiederholt dies zusĂ€tzlich mittags und abends mindestens 1/2 Stunde vor der Mahlzeit. Alternativ nimmt man unmittelbar vor dem Mittag und dem Abendessen 1/4 TL Natron in einem Glas kalten Wasser, damit das Gegessene nicht in SĂ€uren ĂŒbergeht.
Das fĂŒhrt man 1 Monat lang Tag fĂŒr Tag durch. Schon nach einer Woche fĂŒhlt man sich leichter und heiterer und bescheidet sich mit weniger Nahrung, weil die Neutralisierung und Ausscheidung der SĂ€uren in vollem Gange ist.
Im 2. Monat der Kur trinkt man kein Natronwasser mehr, sondern tĂ€glich morgens nĂŒchtern nur noch 2 Glas heißes Wasser mit 10-12 Tropfen Zitronensaft oder einem TL frischen Traubensaft. Im 3. Monat der Kur trinkt man tĂ€glich morgens nĂŒchtern nur noch 1 Glas dieses Potenzwassers. Dann hört man auch damit auf. Falls nötig, kann die Natronkur mit monatlichem Abstand wiederholt werden. Der Wohlbeleibte nimmt zu Mittag und zu Abend Obst, der Magere GemĂŒse. Wer aber von Obst doch noch versĂ€uert wird, muss einige Körnchen Kochsalz dazu nehmen oder sich fĂŒr lĂ€ngere Zeit alle Obstmahlzeiten versagen. Zu jeder Mahlzeit nimmt man aber mindestens 1 TL rohe Haferflocken. Am Abend kann man etwas gekochte Haferflocken nehmen, heiß oder kalt. Dazu weicht man die trockenen Haferflocken 6 Stunden ein und kocht sie in 15 Minuten weich. Der ErnĂ€hrung schenkt man wĂ€hrend der 3-monatigen Kur besondere Aufmerksamkeit. Roher Spargel und rohe Haferflocken erzeugen sofort Vitamin und Saline, ebenso Salate mit Puffmais. Zum Salat kann man eine Tunke mit Olivenöl und etwas Weißwein machen und sie mit etwas Cayennepfeffer wĂŒrzen. Geriebene Äpfel, zerdrĂŒckte Bananen und etwas Apfelsinensaft, miteinander schaumig geschlagen und mit rohen Haferflocken gegessen, erzeugen ebenfalls Vitamin und Saline. Alles nicht roh essbare GemĂŒse bĂ€ckt man trocken im Ofen oder dĂŒnstet es mit etwas Öl im eigenen Saft in einem gut schließenden Topf (frĂŒher: Aryana-Topf), damit sich die Salze aufschließen und zu Salinen entwickeln. Gestattet ist 1 weiches Ei am Tag, aber nicht mehr. Jeden 3. Tag auch 1 EL weicher KĂ€se, der sich wie Sahne gießt und dem man 12 KĂŒmmel- und 3 Senfkörner beifĂŒgt.
Nach jeder Mahlzeit nimmt man den unverdĂŒnnten Saft einer halben Zitrone.
Das Natron und die Haferflocken lassen bald die SĂ€ureauswirkungen verschwinden.
Die raue Haut glĂ€ttet sich, feuchte HĂ€nde werden trocken, Halsverschleimung verschwindet, die Haut hellt sich auf und man fĂŒhlt sich stĂ€rker und gesĂŒnder, weil die Organe ungehemmt arbeiten können.
Zweimal am Tag nimmt man heiße FußbĂ€der mit 1 EL Sodapulver auf 4 Liter Wasser und benutzt Schwefel- oder Eukalyptusseife. Dann ölt man die FĂŒĂŸe und reibt sie mit den HĂ€nden, bis sie gut durchwĂ€rmt sind. Jeden Monat nimmt man 3 Tage hintereinander heiße VollbĂ€der. Jeden Tag klopft man den ganzen Körper mit einer BĂŒrste krĂ€ftig ab, besonders die schmerzhaften Stellen. Man sorgt fĂŒr 2 Darmentleerungen tĂ€glich.
Man beschleunigt die Heilung, wenn man sich an eine nichtversĂ€uernde ErnĂ€hrungsweise im Sinne der Mazdaznan ErnĂ€hrungskunde hĂ€lt und tĂ€gliche AusatmungsĂŒbungen wie die Yima-Übung (siehe Seite 2) durchfĂŒhrt. Selbst schwere SĂ€urevergiftungen können in 9 Monaten geheilt werden, bei nichtversĂ€uernder ErnĂ€hrung in 6 Monaten und wenn der Atem zu Hilfe genommen wird in 7-9 Wochen.
Wer wÀhrend der Kur Kuchen und Schokolade isst, braucht umso lÀnger.
Aus:
MAZDAZNAN Haus- und Pflegemittel.
Ich empfehle das NatĂŒrliche „Pure Baking Soda“, zu beziehen bei Trautwein Naturwaren in Karlsruhe.


Natron

Natron ist ein reines Natriumkarbonat, das auch doppelt-kohlensaures Natron oder Natriumhydrokarbonat genannt wird. Natriumbikarbonat gehört wie Kochsalz, MagensĂ€ure und MilchsĂ€ure zu den chemischen Substanzen, die im Körperhaushalt und Muskelstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Es ist darum kein Fremdstoff fĂŒr den menschlichen Organismus. – von alters her dient er als Hausmittel bei mancherlei Beschwerden. Vor allem aber in der KĂŒche, im Haushalt und auf der Reise ist es als wertvoller Helfer unentbehrlich.
Die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten von Natron beruhen auf folgenden Eigenschaften:
1. Natron bindet und neutralisierst alle SÀuren und wandelt sie in unschÀdliche, sprudelnde KohlensÀure.
2. Natron ist mild alkalisch und kann – da es vom Körper nicht als Fremdstoff empfunden wird – auch innerlich verwendet werden.
3. Hartes Wasser wird durch Zusatz von Natron weich, die hĂ€rtebildenten Stoffe werden in unlösliche Verbindungen umgewandelt und fallen aus. Im Gegensatz zu Wasser, das mit anderen Chemikalien enthĂ€rtet wurde, kann mit Natron enthĂ€rtetes Wasser ohne Bedenken fĂŒr die Zubereitung von Speisen und GetrĂ€nken verwendet werden.
4. Hartfaserige Pflanzenteile (Zellulose) im GemĂŒse, bei HĂŒlsenfrĂŒchten usw. werden aufgeschlossen und schneller weich, wenn dem Kochwasser Natron zugesetzt wird.
Ich verwende natĂŒrliches, hochreines „Baking Soda“. Hier kannst du dein Natron bestellen.


Gebackene Zitrone und Salz

Gesund werden und bleiben mit gebackener Zitrone und Salz.

GrĂŒĂŸ Gott und guten Tag, ich bin Dein Johannes Mutmacher, ich begleite und berate Menschen auf dem Weg zu ihrer Gesundheit.

Ich hatte Rheuma und konnte mich davon befreien. Mein damaliger Arzt meinte, mit Essen und Trinken könne man Rheuma nicht beeinflussen, es sei ja unheilbar – und doch ist es mir gelungen, es los zu werden. Durch ungĂŒnstige ErnĂ€hrung und unzureichende Ausscheidung lagern sich SĂ€uren und Salze im Körper ab, dies fĂŒhrt zu vielerlei Symptomen. Mit einem seit langem bekannten Hausmittel könnt Ihr dem entgegenwirken.
Es sind die gebackenen Zitronen mit Salz.
Durch das Backen erhÀlt die Zitrone ihren höchst möglichen Entwicklungsgrad. Beim Backen saliniert die Zitrone zu organischer SalizylsÀure.

Die im Handel erhÀltliche SalizylsÀure solltest Du nicht verwenden, denn sie wird aus KarbolsÀure gewonnen und wirkt im Körper toxisch.

Eines der stÀrksten Ausscheidungsmittel ist der Saft aus gebackenen Zitronen mit Salz.

Es hilft bei Beschwerden, die dem rheumatischen Formenkreis zugerechnet werden können.

Hier zeige ich Euch, wie Ihr das machen könnt.

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