Klarheit und Lebensfreude

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Der Nacktmull

Der Nacktmull ist ein wahrhaft besonderes Tier. Mit seiner rosafarbenen faltigen Haut, splitterfasernackt bis auf wenige Sinneshaare und schrÀg vorstehenden SchneidezÀhnen, ist der Nacktmull nicht direkt mit Schönheit gesegnet.

Nacktmull

Doch man sollte sich nicht voreilig von seinem Äußeren beirren lassen. Denn das tatsĂ€chlich Besondere an ihm ist, dass der Nacktmull scheinbar ewig lebt! Als cleveres Langlebigkeitsmonster begeistert er damit die Wissenschaft rund um die Welt.

Im Vergleich zu seinen Verwandten, den LabormĂ€usen, lebt der Nacktmull circa 10- bis 20-mal lĂ€nger. In absoluten Zahlen ausgedrĂŒckt, stehen demnach einer Lebenserwartung von bis zu drei Jahren bei der Labormaus mehr als 32 Jahre beim Nacktmull gegenĂŒber. Rechnet man das VerhĂ€ltnis auf den Menschen um, wĂ€re das ein ĂŒber 800 Jahre langes Leben.

Noch dazu bleibt der Nacktmull bemerkenswert lange gesund. weiter »


„Autophagie-Fit“ Impuls Seminar

„Auf VerĂ€nderung zu hoffen, ohne selbst etwas zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“
(Albert Einstein)

Deshalb: Komm zu unserem besonderen Impuls Tagesseminar „Autophagie-Fit“.
Wir geben Dir Einblicke und zeigen praktische Möglichkeiten (die wir auch ĂŒben),
die das Wunder Deiner Autophagie weiter in Gang setzen und fit halten können. Es ist ein Seminar fĂŒr Menschen, die Eigenverantwortung fĂŒr das eigene Leben und die eigene Gesundheit bewusst ĂŒbernehmen wollen.

Dein Vorteil: Deine körperliche, emotionale und geistige Resilienz nimmt
zu und deine LeistungsfÀhigkeit wird gestÀrkt.
„Du hast den Zell-Stress im Griff – protektiv, revitalisierend und verjĂŒngend“.

Ausgleich: 149,- €, zur EinfĂŒhrung nur 129,- €, + beim Seminar Vorzugs-Preis fĂŒr 1x Spermidin Duo, statt 79.90 nur €, 59,90,- € (30 Sachet ausreichend fĂŒr einen Monat)

 

Wann: Samstag, 11. November 2023, Seminarzeiten: 9 Uhr bis 17 Uhr.
Wo: In 69226 Nußloch (bei Judith),
Adresse und weitere Informationen nach Anmeldung

Information & Anmeldung »


Autophagie – was ist das? – Information & HintergrĂŒnde

Ab sofort den „Zell-Stress im Griff – protektiv, revitalisierend und verjĂŒngend“

Im Überblick:

Die Autophagie (die sogenannte molekulare „MĂŒllabfuhr“) ist ein körpereigener Prozess zum Abbau geschĂ€digter Zellbestandteile, Proteinablagerungen und Viren, der im Alter nachlĂ€sst, wodurch die Zellen geschwĂ€cht werden.

Um diesem Nachlassen entgegenzuwirken und somit zum Erhalt starker und gesunder Zellen beizutragen, empfiehlt sich die Anregung der Autophagie durch biologische (körpereigene) Induktionsfaktoren.

Die Zelle ist durch die Autophagie in der Lage, Informationen zu erhalten, molekulares Energiemanagement optimal zu betreiben und Gleichgewicht hinsichtlich der Zellregeneration sicherzustellen.

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Neue Therapie-Chancen bei geistiger und körperlicher Erschöpfung!

Johannes

Dagmar


 
Wir prÀsentieren:

Das Wunder der Autophagie!

Autophagie – Recycling und molekulare Müllabfuhr der Zelle

  • Autophagie – was ist das und warum ist es so wichtig?
  • Induktoren der Autophagie – wie setzt man sie „in Gang“?
  • Welche wirkungsvolle Autophagie – Impulse – Strategien gibt es?
  • Welche therapeutischen AnsĂ€tze gibt es?

Autophagie: PrĂ€sentation / Termin »

 


Standesamtliche Hochzeit

Ehesegen Bad Meinberg 2020

Im Oktober haben Dagmar und ich in Leimen standesamtlich geheiratet. Es war fĂŒr uns ein konsequenter Schritt, da wir schon im August 2020 im Yoga Vidya Centrum in Bad Meinberg, einen wunderbaren Ehesegen (Ritual nach Mazdaznan) erhalten hatten. Im kleinen, familiĂ€ren Kreis, konnten wir mit unseren Lieben und Freunden einen sehr harmonischen Tag gestalten. Unser Ehesegen und die standesamtliche Heirat waren fĂŒr uns beide sehr schöne und ein prĂ€gendes Ereignisse.

Paar vor der Unterschrift 2022

Paar vor der Unterschrift 2022

Paar mit Trauzeugen 2022

Paar mit Trauzeugen 2022

Alles ist gut

Alles ist gut


Borax

Borax ist ein Universalmittel fĂŒr die Gesundheitspflege und sollte in keinem Haushalt fehlen (auch, wenn es seit 2010 in der EU nur noch schwer zu bekommen ist).
Eine Prise Borax in 1 Glas Milch macht sie leicht verdaulich. Kleinkindern und SĂ€uglingen sollte man keine Kuhmilch geben, da sie zu schwer verdaulich ist. VerdĂŒnnt man aber die Milch mit etwas Wasser und fĂŒgt eine Prise Borax und einen Esslöffel Rohrzucker (pro Liter) hinzu, ist diese Milch auch fĂŒr SĂ€uglinge geeignet.
Manche Leute rĂ€uspern sich bestĂ€ndig und ihre Umgebung hĂ€lt das fĂŒr eine schlechte Angewohnheit. Die Ursache aber sind Kleinstlebewesen, die sich im Kehlkopfbereich angesiedelt haben und sogar zu Krebs fĂŒhren können, wenn man nicht vorbeugt. Abhilfe schafft man mittels Borax, das man morgens als erstes und abends als letztes in die Nase hoch-schnupft und entleert das Wasser, das sich im Munde sammelt. Außerdem betupft man mehrmals tĂ€glich den Gaumen mit Borax, indem man den angefeuchteten Daumen in Borax drĂŒckt und dann gegen den Gaumen setzt. Dann schließt man den Mund, damit sich alles auflöst, was nach 5 Minuten geschehen ist, und entleert den Mund. Den Fremdorganismen in Hals und Rachen wird durch das Borax die Lebensgrundlage entzogen.
Auch gegen ErkĂ€ltung wirkt Borax neben den anderen Maßnahmen ausgezeichnet. Wer sehr zu ErkĂ€ltungen neigt, kann die Empfindlichkeit dazu aber nicht ausrĂ€umen, auch wenn der augenblickliche Zustand sich merklich bessert. Man nehme dann die Borax-Behandlung fĂŒr einige Wochen tĂ€glich vor, besonders wenn die Empfindlichkeit chronisch ist. Mit der Zeit gewöhnt sich die Natur wieder daran, die SchleimhĂ€ute anzuziehen und wieder zu entspannen, so dass durch die Borax-Behandlung chronische Schlund-, Hals-, Magen- und SchleimhautentzĂŒndungen verschwinden. Außerdem wirkt die Behandlung vorbeugend gegen Augen- und Ohrenleiden des Alters.
Als Badezusatz ist Borax ein vorzĂŒgliches Mittel zur Vorbeugung. Wenn man sich unwohl fĂŒhlt oder aufgrund von ErschöpfungszustĂ€nden irgend- eine Krankheit sich anzubahnen droht, nimmt man ein heißes Borax-Bad. Es soll kurz und heiß sein. Man nimmt dazu reichlich Borax (2 bis 3 Tassen) ins möglichst heiße Badewasser und lĂ€sst wĂ€hrend des Badens heißes Wasser weiter zulaufen, bis man zu schwitzen beginnt. Das erreicht man schon nach lĂ€ngstens 15 Minuten. Darauf geht man sogleich zu Bett, ohne sich abzutrocknen, nur in einen Bademantel gehĂŒllt, und sorgt dafĂŒr, dass man noch ordentlich weiter schwitzt, unterstĂŒtzt durch LindenblĂŒtentee oder Jaboranditee. Nach einiger Zeit muss man dann das durchgeschwitzte Nacht- und Bettzeug wechseln.


Phantasie

Die Phantasien und Gedanken von heute sind die RealitÀten von morgen

Was der Mensch heute denkt und sich vorstellt, das wird die eigene und der Welt RealitÀt von morgen sein.
Auf dem Gebiet der Technik können wir das tÀglich mit verfolgen. Da sind den Phantasien der Forscher und Wissenschaftler keine Grenzen gesetzt.
Was gestern noch so phantastisch-utopisch schien, ist heute RealitÀt geworden.
Wie ist das aber mit der Phantasie-Begabung jener, die sich forschend mit dem Leben des Menschen befassen?
Da sieht es doch, bis auf wenige Ausnahmen, eher klÀglich aus.
Wie wÀre das, als Phantasie-Produkt einen neuen Menschen zu entwerfen?
Nicht als Klon, sondern in seiner Wirklichkeit und vollkommen?
Wir machen uns die eigenen, aus der Tiefe der GefĂŒhle kommenden WĂŒnsche bewusst.
Wir erschaffen uns diese WĂŒnsche mit den Bildern unserer Einbildungskraft als Wirklichkeit.
Wir malen und denken uns die ErfĂŒllung im Ergebnis unserer WĂŒnsche aus.
Kaum einer hat noch den Mut dazu. (Aber ist hierzu eigentlich „Mut“ von Nöten?)
Bestehendes bleibt somit zementiert:
„Krankheiten als Symptom hat es immer gegeben und wird es wohl immer geben.“
„Es scheint das Schicksal des Menschen, dass er leiden und Ungerechtigkeit erfahren muss.“
Das sind nur zwei aus vielen Gegebenheiten, die aufzeigen, was heute allgemein als bestehende Tatsachen zum unabĂ€nderlichen „Gesetz“ erhoben worden ist.
Wenn jedoch noch vor ein paar Jahrzehnten das „Gesetz“, wonach ein Körper, der schwerer ist als Luft (..und einer Hummel hat diese Tatsache bisher noch niemand gesagt!), sich niemals von der Erde abheben und fliegen kann, als unabĂ€nderlich und endgĂŒltig hingenommen worden wĂ€re, so gĂ€be es heute wohl noch keine Flugzeuge.
Vielleicht gerade jetzt ein Grund fĂŒr Dich, um einmal darĂŒber nachzudenken!!!
Du verfĂŒgst ĂŒber eine bestimmte Begabung; sie heißt Phantasie. Bediene Dich ihrer!
Wie wĂŒnschst Du zu sein? Was möchtest Du verwirklichen?
Durchbreche Deine Begrenzungen im gewohnten Denken;
Spring, wenigstens in Gedanken, mal ĂŒber den Schatten der dich begrenzt. Entfessele die Einbildungs- und Vorstellungsgabe und male und trĂ€ume fĂŒr Dich aus, wie es sein mĂŒsste, damit Du in allen deinen Angelegenheiten in Deinem vollkommenen GlĂŒcke wĂ€rest…
Deine heutigen Phantasien sind die Bausteine, aus denen deine Welt von morgen gebaut sein wird.
Was du wĂŒnschst, dass morgen sei, kann/muss h e u t e in deiner Vorstellung erschaffen worden sein. Wenn Du Dich nur mit dem beschĂ€ftigst, was heute schon ist, wird es fĂŒr Dich auch morgen sein, wie es heute ist.
Und zunehmend langweiliges und eher enger werdendes Leben – nicht wahr?
WĂŒnsche Dich ins Zentrum dessen was Du dir als dein GlĂŒck, deine Welt vorstellen kannst. Wenn Du in deinem Zentrum bist, bist Du auch zentriert und in Balance. In dieser aus immer mehr Ab- / Weglenkung ausgestatteten Umwelt sind Hilfen zur Zentrierung sehr hilfreich und wĂŒnschenswert.
Möge Liebe – Licht – Frieden und Verstehen mit dem Herzen stets dein treuer Begleiter sein!

Herzlichst,
Johannes, der Mutmacher


Das Elixier des Lebens: Mehr Energie durch richtige Atmung

Nichts verbindet uns mehr mit dem Leben als der Atem: von dem Moment an, wenn die Nabelschnur zur Mutter gelöst wird, bis zum letzten Atemzug, wenn wir sterben. Die Atmung versorgt uns mit lebenswichtigem Sauerstoff und beeinflusst die Funktion der inneren Organe. Auch ob wir angespannt oder entspannt durch den Alltag gehen, hÀngt vom richtigen Ein- und Ausatmen ab.
‚Trotz der enormen Bedeutung, die unsere Atmung auf Gesundheit und Wohlbefinden hat, widmen wir ihr in der Regel zu wenig Aufmerksamkeit. Atmen geschieht meist unbewusst und wird als SelbstverstĂ€ndlichkeit angesehen. Die Atemfrequenz betrĂ€gt normalerweise 12 bis 16 AtemzĂŒge pro Minute. Durch den stĂ€ndigen Wechsel der zwei Phasen Einatmung und Ausatmung fĂŒhrt die Atmung zu einem rhythmischen Austauschprozess von Aufnahme und Abgabe beziehungsweise Nehmen und Geben. Goethe beschrieb die wichtigste Funktion der Atmung folgendermaßen:
„Im Atemholen sind zweierlei Gnaden, die Luft einziehen, sich ihrer entladen, jenes bedrĂ€ngt, dieses erfrischt, so wunderbar ist das Leben gemischt.“.
Mit jedem ruhigen Atemzug atmen wir etwa einen halben Liter Luft ein, der ĂŒber Nase, Luftröhre und Bronchien zu den 400 Millionen LungenblĂ€schen gelangt, in denen der Luftsauerstoff ins Blut aufgenommen und Kohlendioxid in die Ausatemluft abgegeben wird. Der ĂŒber das Blut in alle Zellen transportierte Sauerstoff sorgt fĂŒr eine Umwandlung der mit der Nahrung aufgenommenen NĂ€hrstoffe in Energie. Die bei diesem Verbrennungsprozess anfallenden gasförmigen Schlacken werden als Kohlendioxid mit der Ausatmung ausgeschieden. Über den Atem entledigen wir uns 70 Prozent aller Schlacken- und Abfallstoffe, ĂŒber die Haut verlieren wir 20 Prozent und ĂŒber Urin und Stuhl 10 Prozent. Das von uns erzeugte Kohlendioxid wird von den Pflanzen aufgenommen und wieder in Sauerstoff umgewandelt. Das zeigt, wie stark uns die Atmung mit der Natur verbindet, und wie wir in dauernder Wechselbeziehung mit ihr stehen. Tiefes und bewusstes Atmen erhöht die Sauerstoffzufuhr und fĂŒhrt zur verstĂ€rkten Ausscheidung von Abfall- und Schadstoffen. Nur wenige Menschen atmen jedoch so, dass der ganze Organismus optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Meistens atmen wir zu flach. Dabei könnten Verdauungsprobleme, BlĂ€hungen, RĂŒckenschmerzen und Konzentrationsstörungen mit einer guten Atmung gebessert werden. Auch deshalb lohnt es sich, ĂŒber diesen lebenswichtigen Vorgang nachzudenken und das Bewusstsein fĂŒr eine gute Atmung zu schulen.

RegelmĂ€ĂŸiges Üben lĂ€sst den Atem bewusst werden.
Der wichtigste Atemmuskel, das Zwerchfell, ist eine Platte aus Muskeln und Sehnen; welche beim Menschen und den ĂŒbrigen SĂ€ugetieren Brust- und Bauchhöhle voneinander trennt. Oberhalb liegen Herz und Lunge, unterhalb die Verdauungsorgane: Magen, Darm, Leber, Galle und BauchspeicheldrĂŒse. Das Zwerchfell hat eine kuppelförmige Gestalt. Beim krĂ€ftigen Einatmen fĂŒllt sich die Lunge mit Luft. Ihr Volumen nimmt zu und drĂŒckt die Kuppel nach unten in Richtung Bauchraum. Bei der Ausatmung nimmt das Volumen wieder ab, und die Wölbung schnellt nach oben. Durch die andauernde Wiederholung entsteht eine Massagewirkung auf die Verdauungsorgane. Sie werden besser durchblutet und verkrampfen nicht so leicht. Das fördert die Verdauung, reguliert den Stuhlgang und löst BlĂ€hungen. Wirksame Hilfe bietet das bewusste Atmen auch allen Bauchschmerzpatienten, die durch langes Sitzen im BĂŒro oder im Auto Beschwerden bekommen. Wer in schmerzfreien Zeiten ĂŒbt, weiß im Ernstfall, was zu tun ist. Immer wieder an die Atmung denken, den Atem dabei spĂŒrbar und erlebbar machen, das ist durch regelmĂ€ĂŸiges Üben möglich. Einige Sekunden mehrmals tĂ€glich können schon viel bewirken, z. B. im Auto, beim Spazierengehen oder auch im Bett. Die daraus resultierende vertiefte und wohltuende Atmung praktizieren wir mit der Zeit auch dann, wenn wir nicht bewusst an sie denken.

Tiefe AtemzĂŒge sind Doping fĂŒr das Gehirn
RegelmĂ€ĂŸige AtemĂŒbungen sind nicht nur ein Training fĂŒr Zwerchfell und Lunge. Sie verbessern auch in hervorragender Weise die Gehirndurchblutung. Das spĂŒren alle, die sich kleine Arbeitspausen gönnen und regelmĂ€ĂŸig am offenen Fenster ein paar tiefe AtemzĂŒge genießen. Sie werden wieder frisch und leistungsfĂ€hig. Die MĂŒdigkeit schwindet, und das Denkvermögen nimmt zu. Daher ist der Hinweis „Erst einmal tief durchatmen!“ keine leere Floskel. Eine Atem- und damit eine kurze Denkpause kann ausreichen, passende Worte zu fin den, Ärger abzumildern oder eine richtige Entscheidung zu fĂ€llen. In den östlichen Weisheitslehren und Gesundheitssystemen wird der Atmung von jeher viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als in der westlichen Welt. Beim Yoga, Tai Chi und Qigong wird die Kraft des Atems zur Heilung von körperlichen Krankheiten sowie zur Förderung von Konzentration und gesteigerter Lebensenergie genutzt. Diese Übungen sind also eine Wohltat fĂŒr Körper, Geist und Seele. Mit dem Erlernen derartiger Techniken hat man die Möglichkeit, sich jederzeit selbst Gutes zu tun und den Stresspegel niedrig zu halten. StressbewĂ€ltigung, Atemtraining und Wohlbefinden sind jedoch auf vielerlei Weise möglich. Joggen, Radfahren, Tanzen, Bergsteigen und viele andere sportliche TĂ€tigkeiten versorgen den Körper optimal mit Sauerstoff, pflegen Herz und Kreislauf und entlasten die ĂŒberforderte Psyche.

Mit AtemĂŒbungen gezielt Verspannungen lösen
Auch RĂŒcken- und Nackenverspannungen können durch tiefe Atmung gelöst werden. Wer einen langen und tiefen Atemzug macht, richtet unwillkĂŒrlich die WirbelsĂ€ule auf, weil es anders gar nicht geht. Damit lassen sich in kurzer Zeit Verkrampfungen und Verspannungen im gesamten Bewegungsapparat lösen. Mit etwas Übung gelingt dadurch sogar das Einsparen von Schmerztabletten. Es gilt als erwiesen, dass bei den meisten RĂŒckenschmerzpatienten verkrampfte Muskeln fĂŒr die Beschwerden verantwortlich sind. Nur selten sind VerĂ€nderungen an Knochen und Gelenken die Auslöser fĂŒr Schmerzen.
Eine tiefe und entspannte Atmung wirkt sogar verjĂŒngend. Falten erscheinen weicher, GesichtszĂŒge gelöster und freundlicher. Eine Lockerung der gesamten Muskulatur macht es nahezu unmöglich, einen verbissenen und biestigen Gesichtsausdruck beizubehalten. Die Kleidung sollte man so wĂ€hlen, dass der Atem den ganzen Tag locker fließen kann. Zu enge Hosen oder Röcke können da eher hinderlich sein. Auch verkrampfte und eingesperrte FĂŒĂŸe in zu engen Schuhen lassen keine entspannte Atmung zu. Sorgfalt beim Schuhkauf lohnt sich daher auf jeden Fall. Die Atmung steht eng mit dem vegetativen (unbewusst arbeitenden) Nervensystem in Verbindung. In kritischen Verkehrssituationen, bei der Begegnung mit unangenehmen Mitmenschen, bei Angst, Auseinandersetzungen und Zeitnot reagiert der Körper mit Stresssymptomen, wie SchweißausbrĂŒchen, Mundtrockenheit und stockendem Atem. Mit einigen tiefen und ruhigen AtemzĂŒgen lĂ€sst sich das Nervensystem wieder beruhigen. Wohltuend ist es, den Atem zu beobachten und gute GerĂŒche bewusst wahrzunehmen. Leider lohnt es sich gerade fĂŒr Stadtmenschen ganz und gar nicht, auf dem Heimweg von der Arbeit so richtig tief durchzuatmen. Umso schöner und wichtiger ist es, zu Hause alles zu genießen, was der Nase Freude bereitet. Mit geschlossenen Augen bieten sich besonders interessante Geruchserlebnisse: ein aufgeschnittener Apfel, eine Scheibe Brot, ein Glas Rotwein, eine Tasse Kaffee. Der bewusste Genuss erhöht die Freude am Verzehr und schult zudem die Atmung. Die Freizeit dort zu verbringen, wo es gut riecht und das Atmen gut tut, ist nicht nur fĂŒr die Atemwege ein Segen.
Angenehme GerĂŒche fördern tiefes Atmen
Achtsamkeit, Innehalten, Pflege der Resilienz (seelische Widerstandskraft) — vermeintlich moderne, aber in Wirklichkeit uralte Hinweise auf eine gesunde Lebensweise, ein gutes KörpergefĂŒhl und einen liebevollen Umgang mit sich selbst, seinen Empfindungen und Emotionen könnten ohne eine bewusste und gute Atmung nicht gelingen. Eine Motivation fĂŒr all diejenigen, die meinen, dass sie wegen der AtemĂŒbungen nun wieder etwas von ihrer wertvollen Freizeit abzweigen mĂŒssten: Wer an seine Atmung denkt, macht automatisch schon einen tiefen Atemzug. Auch beim Lachen und Singen atmet man automatisch richtig. Und die meisten Sportarten unterstĂŒtzen eine krĂ€ftige Atmung.

Autorin Marianne Porsche-Rohrer,
Jahrgang 1949, Apothekerin und Heilpraktikerin sowie Dozentin.

WeiterfĂŒhrende Literatur:
Mazdaznan Atmen- und Gesundheits-Kunde
ISBN: 978-3-938678-05-3
Zu beziehen bei: Trautwein Naturwaren in Karlsruhe


Petrolatum

Petrolatum ist gereinigtes, dickflĂŒssiges Paraffinöl, also ein Mineralöl, das sich durch Reinheit und unbegrenzte Haltbarkeit auszeichnet, leicht in die Haut eindringt und SĂ€uren ausscheidet. Es ist geruchlos und ebenso zweckdienlich wie die kostbarsten Öle der alten Völker.
(Es darf nur hochgereinigtes Petrolatum verwendet werden, das keine krebserregenden, aromatischen Kohlenwasserstoffe enthÀlt!)

Bei Darmleiden, Verstopfung, HĂ€morrhoiden nimmt man abends vor dem Schlafengehen 2 EL Petrolatum ein und gibt nach den DarmbĂ€dern 2 EL Öl mit Hilfe einer Ölspritze in den Darm.

Zur Fußpflege nimmt man heiße oder WechselfußbĂ€der, reibt die FĂŒĂŸe, die Zehen und besonders die Haut zwischen den Zehen, knetet die FĂŒĂŸe mit beiden HĂ€nden und reibt sie mit Petrolatum ein. Auf harte oder spröde Stellen bindet man ĂŒber Nacht ölgetrĂ€nkte Leinwand oder Seide und in hartnĂ€ckigen FĂ€llen abwechselnd auch Zwiebel- und Zitronenscheiben.

Zur Haarpflege reibt man bei trockenem und sprödem Haar die Kopfhaut mehrere Tage hintereinander mit Petrolatum ein und wĂ€scht sie dann erst einige Stunden spĂ€ter grĂŒndlich, damit die Kopfhaut gut durchblutet wird. Bei zu fettigem Haar wĂ€scht man öfter und ölt seltener.

Zur Hautpflege nach heißen Waschungen und VollbĂ€dern reibt man Petrolatum mit den Handballen unter kreisenden Bewegungen in die Haut ein. AllmĂ€hlich verschwinden spröde, rissige, zu schwach belebte und faltige Stellen. Graue Gesichtsfarbe wird nach und nach rosig, besonders wenn man die Verdauung in Ordnung hĂ€lt. Bei SĂ€urevergiftung reibt man den ganzen Körper drei- bis viermal wöchentlich mit Petrolatum ein; ein Zusatz von Salz erhöht die Wirkung.

NATÜRLICHE DARMPFLEGE MIT PETROLATUM
Petrolatum ist ein wunderwirkendes Naturmittel und wirkt bei allen Arten von Darm leiden wie Verstopfung (auch chronischer), Darmfieber, Magen- und DarmentzĂŒndungen und -geschwĂŒren etc.
Es ölt den ganzen Verdauungstrakt ein, ohne jedoch vom Blut oder der Lymphe aufgenommen zu werden oder in den Stoffwechselkreislauf zu gelangen. Dabei löst es auch alte Verkrustungen und Kotreste, die sich in den Darmzotten und -falten abgelagert haben. Da es völlig neutral ist, entstehen keine schĂ€dlichen Darmreaktionen oder UnvertrĂ€glichkeiten, sondern ĂŒberschĂŒssige SĂ€uren, Giftstoffe und Schwermetalle (z. B. Amalgam) werden gelöst, gebunden und können so leicht ausgeschieden werden.

Das Petrolatum ölt den Verdauungstrakt ein und ist daher eines der besten Mittel bei chronischer Verstopfung, aber auch bei Durchfall und Darminfektionen aller Art, besonders auch bei HĂ€morrhoiden u. a. Durch seine desinfizierende Wirkung heilen Magen- und DarmentzĂŒndungen und -geschwĂŒre. Das Petrolatum erreicht, ohne chemisch verĂ€ndert zu werden, den Blind- und Mastdarm und verhindert dort, dass DarmfĂ€ule, EntzĂŒndungen und Reizungen entstehen.

ANWENDUNG
Abends vor dem Schlafengehen 1 bis 2 EL einnehmen. (In besonders hartnĂ€ckigen FĂ€llen von Verstopfung auch mehr). Hinterher trinkt man 1 bis 2 Glas heißes, möglichst destilliertes Wasser, dem man noch 3 Tropfen echt australisches Eukalyptusöl beifĂŒgen kann. Die Kombination mit Eukalyptusöl ist besonders wirksam gegen EntzĂŒndungen und Darmschmarotzer.
Nach einem Darmbad gibt man mit einer Spritze 2 EL Öl in den Darm.
Aus Mazdaznan Haus- und Pflegemittel
Sehr gute QualitÀt von Petrolatum erhÀltst Du bei:
www.trautwein-naturwaren.de in Karlsruhe


»Die Angst vor dem Tod folgt …

»Die Angst vor dem Tod folgt aus der Angst vor
dem Leben.
Ein Mensch, der vollstÀndig lebt,
ist jederzeit bereit zu sterben.«
Mark Twain (1835-1910), US-Schriftstelle